Poolbilliard


Als Poolbilliard wird eine von verschiedenen Varianten des Standardbilliards bezeichnet, die jedoch in verschiedene Disziplinen unterteilt wird. Unabhängig von der Disziplin gelten jedoch für alle Arten des Poolbilliards die allgemeinen Regeln für Poolbilliard.

Die häufigsten Arten des Poolbilliards nennen sich 8- und 9-Ball sowie Straight Pool.

Poolbilliard wird mit dem Spielball (weiße Kugel) und entsprechend der Disziplin mit einer Anzahl sogenannter Objektbälle (Bezeichnung der farbigen Kugeln) gespielt.

8-Ball ist die bekannteste Variante des Poolbilliards, welche auch überwiegend in Gaststätten gespielt wird. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Ansagespiel; dies bedeutet, dass gegebenenfalls vor dem Stoss angesagt werden muss, welche Tasche angespielt wird.

Alle Disziplinen des Poolbilliards haben eine Regelung gemeinsam - eine beliebige Kugel muss versenkt werden oder zumindest eine Bande anlaufen.

Sollte eine Kugel vom Tisch fallen, so gilt dies als Foul, welches je nach Disziplin verschieden geahndet wird.

Bei den Varianten, bei denen keine Ansagepflicht besteht (beispielsweise die Variante 9-Ball), sind Zufallstreffer erlaubt.

Diese Varianten werden auf Grund des schnellen Spiels gern bei Poolbilliard-Turnieren gespielt. Diese Variante des Poolbilliards kann auf die längste Tradition zurückweisen. Bereits seit 1990 werden in diesem Bereich jährlich Weltmeisterschaften von der WPA ausgerichtet.

Die WPA (World Pool-Billiard Association) wurde 1987 gegründet, gibt die Regelwerke heraus und richtet die Weltmeisterschaften im Poolbilliard aus.

Die WPA ist für alle Bereiche des Poolbilliard zuständig und untersteht dem Dachverband WCBS (World Confederation of Billiard Sports).



 


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